Die neue Polis 2009–2021














Gestaltungskonzept und Buchreihe für den Buchverlag Neue Zürcher Zeitung. «Die neue Polis», herausgegeben von Astrid Epiney, Dieter Freiburghaus, Kurt Imhof und Georg Kreis, widmet sich staatsrechtlichen, politischen, ökonomischen und zeitgeschichtlichen Fragen der Schweiz. Namhafte Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen analysieren aktuelle Fragestellungen, diskutieren kontroverse Standpunkte und ordnen diese in grössere gesellschaftliche Zusammenhänge ein. Die Buchreihe bietet eine Plattform für einen differenzierten gesellschaftspolitischen Diskurs.
Die ersten beiden Bände, «Die demokratische Verfassung. Von der Selbstbestimmung der Menschen in den notwendigen Orten des Zusammenlebens» und «Erprobt und entwicklungsfähig. Zehn Jahre neue Bundesverfassung», erhielten die Auszeichnung «Die schönsten Schweizer Bücher». Dies ist eine besondere Anerkennung für eine Sachbuchreihe, deren gestalterische Qualität aus der konsequenten Verbindung von Inhalt, Typografie und Materialität entsteht.
Die Neue Polis
Herausgeber: Astrid Epiney, Dieter Freiburghaus, Kurt Imhof und Georg Kreis
Autorinnen und Autoren: diverse
Verlag: Buchverlag Neue Zürcher Zeitung (NZZ Libro), Zürich
Verleger: Hans-Peter Thür
Konzept & Gestaltung: unfolded (Team: Alina Günter & Friedrich-W. Graf)
Zeitraum: 2009 bis 2021
—
Materialworld
Grösse: 130 × 210 mm
Umfang: 80 bis 232 Seiten
Schrift: Sabon Next (Linotype)
Papier: Munken Print Cream 115 g/m²
Material Umschlag: Munken Print Cream 300 g/m²
Druckverfahren: Offsetdruck, 1/1-farbig; Umschlag 2/1-farbig (Schwarz & Pantone)
Bindeart: Broschur mit Klebebindung
Druckerei & Buchbinderei: Druckhaus Nomos, Sinzheim
Auflage: 1100 bis 1500 Exemplare
—
Auszeichnungen a & Publikationen p
a: Die Schönsten Schweizer Bücher, Bundesamt für Kultur, Bern, 2009
p: «Die Schönsten Schweizer Bücher – The Future Issue» (Bern: Bundesamt für Kultur, 2010)
«Eine sehr elegante Serie, die die modern-traditionalistische Haltung des Verlagshauses zum Ausdruck bringt. Typografie und Gestaltung sind in erfrischender Weise zurückhaltend, und besonders ansprechend wirkt die äussere Erscheinung. Die Entscheidung, den Klappentext nicht auf die Klappe, sondern in halbfetter, kursiver Schrift auf den Umschlag zu setzen, ist mutig und insofern konsequent, als die Bücher auch im Inneren keine Bilder oder Illustrationen enthalten. Auf den ersten Blick kann der Eindruck entstehen, als sei der vordere Umschlag abgerissen worden, was den Büchern einen zusätzlichen Reiz verleiht.»
«Die schönsten Schweizer Bücher» – Jurykommentar (Cornel Windlin, Christoph Schifferli, Lars Müller, Paul Neale und Linda van Deursen)










